Urlaub mit Hund

7 Tipps für den Urlaub mit Hund

Nützliche Informationen für Deinen Urlaub mit Hund

Tipp 1: Wähle das richtige Reiseziel für Deinen Urlaub mit Hund

Das passende Reiseziel ist das Wichtigste bei einem Urlaub mit Hund. Beliebte Urlaubsziele sind Deutschland, Österreich sowie Kroatien und Italien. Doch auch in anderen Ländern ist Dein Hund willkommen und hundefreundliche Ferienhäuser findest Du fast überall.

Des Weiteren solltest Du vorab ausfindig machen, ob es genug Grünflächen und Freizeitparks sowie Restaurants gibt, in denen Dein Hund ein gern gesehener Gast ist. Zudem sollte es ausreichend Laufmöglichkeiten für den Hund geben.

Doch egal, wo Du mit Deinem Hund Urlaub machen möchtest: Informiere Dich vorab ausgiebig über das Reiseziel und die Einreisebestimmungen, zu denen Du im nächsten Tipp mehr erfährst.

Tipp 2: Achte auf die Einreisebestimmungen

Ob innerhalb oder außerhalb der EU: Jedes Land hat eigene Einreisebestimmungen. In der EU sind ein Heimtierausweis mit einer gültigen Tollwutimpfung und ein elektronischer Chip Pflicht. In diesem Ausweis sind zudem alle weiteren Impfungen notiert, die Mikrochip-Nummer sowie die Daten des Besitzers. Den Ausweis und den elektronischen Chip erhältst Du beim Tierarzt.

Die Einreisebestimmungen unterscheiden sich von Land zu Land und oft sind noch weitere Dinge nötig. So brauchst Du zum Beispiel für die Einreise oder Durchreise mit Hund in Spanien:

  • einen EU-Heimtierausweis und Mikrochip-Nummer
  • gültige Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • für junge Hunde bis zwölf Wochen außerdem die Bestätigung eines zugelassenen Tierarztes, dass der Hund keinen Kontakt mit wild lebenden Tieren hatte, die eventuell mit Krankheiten infiziert sein könnten.

Nach Spanien dürfen grundsätzlich alle Hunderassen einreisen. Dennoch gibt es eine Liste mit gefährlich eingestuften Rassen. Dazu gehören Staffordshire-Terrier, Pitbull-Terrier, Rottweiler, Fila Brasileiro, Tosa-Inú und Akita-Inú sowie Dogo Argentino. Dabei ist es von Region zu Region unterschiedlich, welchen Beschränkungen diese Hunderassen unterliegen.

Tipp 3: Nimm ein paar Dinge von zuhause mit

Für einen Urlaub mit Hund musst Du nicht nur Deinen Koffer packen, sondern auch den „Koffer“ des Hundes. Aber was mitnehmen? Der Hund ist ein Gewohnheitstier. Dinge, die er von zuhause kennt und mag, solltest Du unbedingt einpacken. Dazu gehört zum Beispiel sein Kissen oder Korb, sein Lieblingsspielzeug sowie seinen Wasser- und Fressnapf.

Weitere Dinge, die Du für Deinen Hund mitnehmen solltest:

  • Kopie der Haftpflichtversicherung
  • EU-Heimtierausweis und Impfnachweis
  • extra Hunde-Urlaubsmarke
  • Hundeleine und eventuell Maulkorb (achte auf die Einreisebestimmungen)
  • extra Bettbezug für Hunde, die mit im Bett schlafen
  • Laken zum Schutz der Möbel
  • Handtücher für Fell und Pfoten
  • Bürste
  • ausreichend Kotbeutel für den gesamten Urlaub
  • Schlafdecke für den Hund
  • Hundefutter und Leckerli
  • Wasser in Flaschen für den Weg zum Reiseziel
  • Reiseapotheke (dazu mehr im Tipp 7)
  • eventuell spezielle Hundeschuhe zum Wandern in den Bergen

Tipp 4: Transport im Auto

Auf Reisen mit dem Auto muss Dein Hund vorschriftsmäßig gesichert sein. Der ADAC hat in einer Crashtest-Serie gezeigt, dass ein 20 kg schwerer Hund bei einem Frontalunfall mit 50 km/h nach vorne fliegt und mit einer Aufschlagwucht von 500 kg auf Kopfstütze und Rückenlehne der Vordersitze trifft – was fatale Folgen für Dich und Deinen Hund hätte.

Damit Dein Hund nicht zu einem lebensgefährlichen Geschoss wird, ist bei Autoreisen mit Hund der Transport in einer Hundebox empfehlenswert. Dabei solltest Du den Hund vor der Reise langsam an die Transportbox gewöhnen, damit er keine Angst in der Box hat.

Im Sommer spielt zudem die Hitze im Wagen eine wichtige Rolle, denn zu hohe Temperaturen können für den Hund zur Todesfalle werden. Lass Deinen Hund darum nie allein im Auto! – selbst dann nicht, wenn Du im Schatten parkst. Der Schatten wandert und die pralle Sonne knallt eventuell bald auf Dein Auto. Darüber hinaus achte auf längeren Fahrten auf ausreichend Trinkwasser für den Hund und lege ab und zu eine Pause ein.

Tipp 5: Hitze

Die Hitze spielt nicht nur im Auto eine bedeutende Rolle. Auch während des gesamten Urlaubs, sei es am Strand, am See, in den Bergen oder im Garten daheim, solltest Du auf angemessene Umgebungstemperaturen achten. Wichtig ist vor allem: Schütze Deinen Hund vor der aggressiven Mittagshitze, denn auch Hunde können einen Kreislaufkollaps oder Hitzeschlag bekommen.

Außer dem Hitzeschlag kann der Hund auch einen Sonnenbrand bekommen. Besonders die Stellen mit wenig Fell sind empfindlich, wie an den Ohren oder am Bauch. Dort solltest Du den Hund mit einer Sonnencreme einschmieren, die keine Zusatzstoffe wie Parfüm enthält.

Tipp 6: Krankheiten auf der Reise

Nicht nur Du, sondern auch Dein Hund kann auf Reisen krank werden. Besonders in südlichen Ländern sind in der Dämmerung am Morgen und am Abend Schmetterlingsmücken aktiv. Sie übertragen die schwere Infektionskrankheit Leishmaniose. Achte bitte auch darauf, dass Dein Hund den Kontakt mit anderen Hunden so gut es geht vermeidet, um das Risiko einer Ansteckung so gering wie möglich zu halten.

Tipp 7: Reiseapotheke für Deinen Hund

Um Verletzungen oder Krankheiten vorzubeugen, stelle vor der Reise eine Reiseapotheke für den Hund zusammen.

Folgende Checkliste solltest Du vor der Reise durchgehen:

  • Zeckenzange
  • Schere
  • Wundsalbe
  • Verbandsmaterial
  • Fieberthermometer
  • Ohrentropfen
  • Augentropfen
  • Medikamente gegen Reiseübelkeit
  • eventuell Beruhigungsmittel

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