Blick auf den See Nahuel Huapi

Der Urlaubär in der argentinischen Schweiz

Abenteuer und Erlebnisse am Fuße der Anden

Nach der letzten Nacht im Hotel in Buenos Aires wartete der Urlaubär zusammen mit Barbara am Inlandsflughafen auf den Abflug nach Bariloche.

Warten auf den Abflug
Warten auf den Abflug© ferienwohnungen.de

Bariloche (San Carlos de Bariloche) ist die Hauptstadt der argentinischen Provinz Río Negro und liegt von Seen umgeben, am Fuße der Anden. Die Stadt ist bekannt als Wintersportort und berühmt für die schöne Landschaft, die zum Klettern und Wandern einlädt. Daher wird diese Gegend auch gerne mit der Schweiz verglichen.

Der Flug würde die beiden Reisenden ganz entspannt 1.330 Flugkilometer weiter in den Süden von Argentinien bringen. Und so gingen Barbara und der Urlaubär davon aus, dass die Temperaturen in der „Argentinischen Schweiz“ mit Sicherheit niedriger als in Buenos Aires sein würden. Zum Glück hatte der Urlaubär seinen Schal mitgenommen. Denn Bariloche liegt in einem riesigen Nationalpark, nur 150 km entfernt von Chile. Vom Flugzeugfenster konnte der Urlaubär sogar die schneebedeckten Anden sehen, die zu Chile gehören.

Blick auf die Anden aus dem Flugzeug
Blick auf die Anden aus dem Flugzeug© ferienwohnungen.de

Noch weiter in den Süden

Nach der Ankunft im Hotel in der 145.000 Einwohner zählenden Stadt, ging es gleich wieder auf Entdeckungstour. Eine kleine Wanderung zum „eingewöhnen“ und eine Fahrt mit einem Sessellift zu einem wunderschönen Aussichtspunkt standen an. Eine Naturlandschaft ohnegleichen erwartete die beiden. Ganz aufgeregt bestieg der Urlaubär das erste Mal einen Sessellift … und wurde mit einer schönen Aussicht belohnt.

Der Urlaubär auf seiner ersten Fahrt mit einem Sessellift
Der Urlaubär auf seiner ersten Fahrt mit einem Sessellift© ferienwohnungen.de

Der Lago Nahuel Huapi lag unter ihnen still im Tal und die schneebedeckten Berge der chilenischen Anden grüßten in der Ferne. Von der Bergstation aus hatten die zwei einen atemberaubenden Blick auf den riesigen Nahuel-Huapi-See und die Bergwelt in der Umgebung von Bariloche.

Blick auf den See Nahuel Huapi
Blick auf den See Nahuel Huapi© ferienwohnungen.de

Dieser Anblick beflügelte den Urlaubär und Barbara, einen Fußmarsch durch den Bambus- und Myrtenwald auf sich zu nehmen. Solch einen schönen Baum hatten die zwei noch nie gesehen.

Besonders erfreut war der Urlaubär jedoch darüber, dass er zusammen mit Barbara super in ihre Reisegruppe aufgenommen wurde. Alle waren sich sympathisch und jeder war Jedem behilflich.

Der erste Berg

Am Tag danach erwartete Barbara und den Urlaubär die erste „Bergbesteigung“ in Südamerika. Bei schönstem Bergwetter ging es für die zwei hinauf auf den Berg Otto. Dieser Berg ist nach dem Deutschen Otto Gödecke benannt, der sich hier Anfang des 19. Jahrhunderts niedergelassen hat und damals große Gebiete mit Tannen bepflanzen ließ.

Tour auf den Berg Otto
Tour auf den Berg Otto© ferienwohnungen.de

Der Urlaubär freute sich, seinen Schal dabei zu haben. Denn im Schatten war es richtig frisch. Durch bewaldetes Gebiet ging es hinauf bis in felsige Höhen. Dort angekommen hatte man einen schönen Blick ins Tal auf einen Teil der Stadt Bariloche. Dies war jedoch der Teil der Stadt, in dem die arme Bevölkerung wohnt. Dort wird auch der Abfall der Stadt entsorgt. Daher wird dieser Stadtteil den Touristen gerne vorenthalten …

Ausblick auf Bariloche
Ausblick auf Bariloche© ferienwohnungen.de

Hier oben konnte man aber auch Vögel beobachten, die in luftiger Höhe still ihre Kreise zogen. Selbst ein noch ganz junger Adler zog hier oben in Ruhe seine Bahnen.

Auf dem Rückweg machten die Wanderer eine Rast und genossen dabei ihren mitgebrachten Proviant. Der Urlaubär verbrannte sich dabei in der Sonne fast sein Fell, als er seine „Energiespender“ verputzte …

Nach dem Abstieg waren Barbara und der Urlaubär insgesamt 16 km und 6 Stunden lang unterwegs. Daher war nach der Rückkehr ins Hotel in Bariloche für die beiden erst einmal Ausruhen angesagt. Auch wenn am nächsten Tag lediglich eine entspannte Schiffstour auf dem Programm stand.

Auf dem Nahuel Huapi

Das nächste Abenteuer auf der Südhalbkugel waren die Fahrt mit einem Katamaran über den See Nahuel Huapi und eine anschließende Wanderung durch einen Regenwald. Schon vom Anleger des Katamarans aus hatte man wieder einen wunderschönen Ausblick auf die schneebedeckten Berge in der Umgebung.

Der Urlaubär freut sich auf die Fahrt mit dem Katamaran
Der Urlaubär freut sich auf die Fahrt mit dem Katamaran© ferienwohnungen.de

Bei schönstem Sonnenschein aber frischen Wind, ging die Fahrt über den See. Es ging vorbei an bewaldeten Bergen, die teilweise auch schneebedeckte Kuppen hatten. Unter anderem führte die Schifffahrt auch an einem der südlichsten Golfplätze des Kontinentes vorbei, der somit auch einer der südlichsten Golfplätze der Welt ist. Nach einer zweistündigen entspannten Fahrt waren Barbara und ihr pelziger Begleiter dann am Ziel.

Auf dem Nahuel Huapi See
Auf dem Nahuel Huapi See© ferienwohnungen.de

Wasserfall und Hängebrücke

Es folgte das nächste Highlight: der Wasserfall Los Cantaros von Puerto Blest. Dorthin ging es von nun an bergauf. Aber nicht einfach auf einem Waldweg. Nein, es führte ein mit Holz belegter Weg mit circa 720 Stufen in die Höhe! Ein wenig erinnerte den Urlaubär das an seine Wanderung auf dem Koko Head Krater Trail auf Hawaii und seine Tour auf den Preikestolen in Norwegen.

Am Wasserfall Los Cantaros
Am Wasserfall Los Cantaros© ferienwohnungen.de

Anschließend unternahmen der Urlaubär und Barbara noch eine 3 km lange Wanderung durch den Wald. Diese Tour führte am See entlang nach Porto Blest.

Am See Nahuel Huapi
Am See Nahuel Huapi© ferienwohnungen.de

Auf dieser Wanderung stießen die beiden nicht nur auf einen 500 Jahre alten Baum. Nein, sie mussten auch eine Hängebrücke über einen reißenden Fluss überqueren. Die Belohnung für die Tour war dann eine beheizte Wirtschaft, in der sich beide etwas stärken konnten.

Hängebrücke über einen reißenden Fluss
Hängebrücke über einen reißenden Fluss© ferienwohnungen.de

Auf der Rücktour wurde der Katamaran der beiden dann von Seelöwen und der untergehenden Sonne begleitet. Für Barbara und den Urlaubär ging damit wieder ein schöner und erlebnisreicher Tag zu Ende.

Aussicht auf den nächsten Tag

Für den folgenden Tag war eine Busfahrt nach Chile geplant. Für den Grenzübertritt von Argentinien nach Chile wurden strenge Grenzkontrollen angekündigt. Das klang doch schon mal ganz spannend …

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Ein Gedanke zu “Der Urlaubär in der argentinischen Schweiz

  1. Da bekommt man ja richtig Lust auch dort mal eine Tour (Wanderung) zu machen. Bis jetzt waren wir immer in Skandinavien unterwegs. Wenn es bloß nicht so weit weg wäre … 😉

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