Der Urlaubär am südlichsten Postamt der Welt

Mit dem Urlaubär am Ende der Welt

Pinguine, Seelöwen und ein schwer zu erreichendes Postamt

Für Barbara und den Urlaubär ging es an diesem Tag schon früh los. Um 9:30 Uhr ging ihr Flieger von El Calafate nach Ushuaia. Es war ein kurzer Flug noch weiter in den Süden des Kontinents. Schon gegen 11:00 Uhr landeten die beiden auf dem Flughafen Ushuaia in der argentinischen Provinz Feuerland. Der Flughafen in Ushuaia ist einer der südlichsten internationalen Flughäfen der Welt und zählt gleichzeitig zu den beliebtesten Flughäfen der Welt.

Am Ende der Welt
Am Ende der Welt© ferienwohnungen.de

Die südlichste Stadt der Welt

Ushuaia gilt als die südlichste Stadt der Welt! Noch vor wenigen Tagen starteten die beiden ihre aufregende Reise in Flensburg, der nördlichsten Stadt Deutschlands. Und jetzt waren der Urlaubär und Barbara nur noch gut 1.000 km vor der Antarktis entfernt! Das war irgendwie kaum zu glauben …
Daher bekamen alle Reisenden hier auch einen ganz besonderen Stempel in ihren Reisepass. Der Urlaubär bekam sogar ein spezielles Dokument mit diesem Stempel – und er war unglaublich stolz darauf!

Der Urlaubär mit seinem Dokument aus Ushuaia - Urlaubär am Ende der Welt
Der Urlaubär mit seinem Dokument aus Ushuaia© ferienwohnungen.de

Das Hotel der beiden Reisenden lag hoch über der Stadt mit 56.000 Einwohnern und bot einen tollen Ausblick. Diese Lage bedeutete jedoch auch, dass der Rückweg zum Hotel immer steil bergauf ging. Nun, der Urlaubär ließ sich von Barbara im Rucksack von Highlight zu Highlight tragen … 😉

Schifffahrt auf dem Beagle-Kanal

Am Nachmittag ging es bei strahlendem Sonnenschein – man konnte im T-Shirt laufen – per Schiff auf eine Tour. Ziele waren eine Seelöwen-Insel, der vermeintlich südlichste Leuchtturm der Welt sowie Pinguine. Der Urlaubär war schon ganz aufgeregt.

Zuvor gab es aber noch einen kleinen Snack: zwei frisch hergestellte warme Empanadas, gefüllt mit Käse und Fleisch.
Dann ging es per Schiff über den Beagle-Kanal, der den Atlantik mit dem Pazifik verbindet und in dessen Mitte die Grenze zwischen Argentinien und Chile verläuft.
Die Reisenden hatten eine wunderbare Sicht auf die schneebedeckten Berge. An Steuerbord auf die chilenischen Berge und an Backbord auf die argentinischen Berge.
Auch mit dem Wetter hatten Barbara und ihr pelziger Begleiter Glück. Es war ungewöhnlich sonnig und windstill. Laut Aussage der Einheimischen weht dort in Feuerland immer eine starke Brise …
Selbst die Seelöwen lagen faul auf ihren Felsen und schliefen, oder sonnten sich.

Seelöwen in der Sonne
Seelöwen in der Sonne© ferienwohnungen.de

Bei den Pinguinen

Schon bald ging es vorbei am Faro Les Éclaireurs, dem vermeintlich südlichsten Leuchtturm der Welt. Von da aus ging es weiter in Richtung einer Pinguinkolonie.
Es war eine recht große Pinguinkolonie. Und hier war der Urlaubär wieder in seinem Element. Die Pinguine begeisterten ihn sehr. Er wurde begrüßt von Magellan-Pinguinen, die ähnliche Laute wie Esel von sich gaben, und von Königspinguinen.

Pinguine am Beagle-Kanal
Pinguine am Beagle-Kanal© ferienwohnungen.de

Lange hielt das Schiff direkt am Strand, sodass alle Passagiere ausgiebig die putzigen Vögel an Land beobachten konnten. Der Urlaubär schaute beeindruckt zu. Die Pinguine waren wirklich der Höhepunkt des Tages!

Bei der Rückkehr gegen 21:00 Uhr war es immer noch hell. Nach einem Abendessen ging es früh zu Bett, weil am nächsten Urlaubstag eine 4-5 stündige mittelschwere Wanderung sowie eine Kanufahrt auf dem Beagle-Kanal auf dem Programm standen.

Letzter Tag am „Ende der Welt“

Dann begann der letzte Tag „am Ende der Welt“.
Nach einer mittelkurzen Nacht und einem Frühstück ging es für Barbara und den Urlaubär mit dem Bus in den Nationalpark von Ushuaia, nahe der chilenischen Grenze.
Die Sonne meinte es wieder sehr gut mit den beiden Weltenbummlern. Nach einer Fahrt von ca. 20 km kamen sie bei den bereitliegenden Kanus an. Alle erhielten Gummistiefel, Gummihosen und Schwimmwesten. Jeweils vier Personen bestiegen ein Kanu und dann ging es los. Der Urlaubär genoss die entspannte Atmosphäre, den Blick auf die chilenischen schneebedeckten Berge und den Spaß, den die Reisegruppe beim Paddeln hatte.

Kanutour auf dem Beagle-Kanal
Kanutour auf dem Beagle-Kanal© ferienwohnungen.de

Das Wasser war ruhig und man kam gut voran. Nach einer Weile legten alle Kanus an Land an, weil die Boote ein Stück über Land in einen Fluss umgesetzt werden mussten.

Währenddessen kam starker Wind auf und plötzlich ging das Paddeln nicht mehr ganz so leicht. Es ging einen Meter voran und gefühlt mehrere Meter zurück. Bei allen Teilnehmern ließen die Motivation und die Kraft nach. Also, zurück ans Ufer treiben lassen und die Kanufahrt beenden. Schade, es wäre ein tolles Event gewesen.
Nachdem die Kanus auf einem Trailer vertäut waren, legte der Sturm noch einmal zu. Aber so ist halt das Wetter in Feuerland …

Das Ende der Panamericana

Aus diesem Grund ging es nun zu Fuß weiter. Und zwar zum Ende der „Panamerikanischen Route“ (Panamericana) –  eine Schnellstraße, die von Alaska bis nach Feuerland führt. Hier ist gleichzeitig auch das Ende der argentinischen Bundesstraße No.  3, das als „Fin del mundo“ (Ende der Welt), bezeichnet wird. Von dort aus waren Barbara und der Urlaubär 17.848 km von Alaska und 3.079 km von Buenos Aires entfernt.

Der Urlaubär am Ende der Panamericana - Urlaubär am Ende der Welt
Der Urlaubär am Ende der Panamericana© ferienwohnungen.de

Nach diesem „denkwürdigen“ Augenblick ging es dann per Bus weiter zu einer Picknickrast. Hier erwarteten den Urlaubär und Barbara Rotwein, Wasser, Oliven, Käse und gebackene  Hähnchenschenkel. Und zwar in einem sogenannten „Domo“, einer großen runden Zeltkugel. Diese Pause kam genau richtig. Denn alle wussten, dass anschließend noch eine geführte 4-5 stündige „mittelschwere“ Wanderung durch  den Nationalpark Tierra del Fuego bis zur Lapatala-Bucht anstand.

Pause im Zelt
Pause im Zelt© ferienwohnungen.de

Alle Wanderer wurden per Bus zum Einstieg in die Tour gebracht. Mit Rucksack und Wasserflasche ging es dann in ein riesiges, bergiges Waldgebiet. Diese Tour war anspruchsvoll. Denn der Sturm hatte einige Äste abgebrochen, die nun auf der Erde lagen. Der Boden war übersät mit Baumwurzeln. Und die ganze Zeit über ging es ständig bergauf und bergab. Gerade noch auf einer Höhe mit dem Beagle-Kanal und dann schon wieder weiter oben in den Felsen. Kleine Pausen versüßten das Unterfangen. Die abwechslungsreiche Tour führte über Berge, durch Wälder und am Kanal entlang.

Auf der Tour zum südlichsten Postamt der Welt
Auf der Tour zum südlichsten Postamt der Welt© ferienwohnungen.de

Endlich ist der Urlaubär am Ende der Welt

Nach guten 4 Stunden hatten unsere beiden Wanderer das Ziel der Tour erreicht … das südlichste Postamt der Welt!

Der Urlaubär am südlichsten Postamt der Welt
Der Urlaubär am südlichsten Postamt der Welt© ferienwohnungen.de

Hier wurden Postkarten mit besonderen Stempeln versehen. Für 2,00 $ bekam man einen großen Stempel mit sämtlichen Angaben in den Reisepass. In Barbaras Reisepass zieren Stempel und Bild von Ushuaia, dem Postamt am Ende der Welt, nun eine ganze Seite! Und viele nutzten auch den einzigen roten runden Postkasten beim Postamt um den Daheimgebliebenen zu beweisen: ich war dort.

Der Urlaubär bekommt einen Stempel - Der südlichste Postkasten
Der Urlaubär bekommt einen Stempel – Der südlichste Postkasten© ferienwohnungen.de

Erschöpft, aber um viele schöne Natureindrücke bereichert, kam Barbara mit dem Urlaubär dann abends im Hotel an. Zur „Belohnung“ gab es zum Abendessen ein 400 g schweres Lomo-Steak. Ein feines Filetsteak. Wohl das letzte für diesen Aufenthalt in Argentinien.
Denn schon am nächsten Tag geht das Flugzeug zurück nach Buenos Aires …

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