Auf der Nordseeinsel Amrum in der Nordsee

Das „Land zwischen den Meeren“

Zehn Gründe für einen Besuch in Schleswig-Holstein

Es ist das „Land der Horizonte“, das „Land zwischen den Meeren“ und jetzt „Der echte Norden“. Schleswig-Holstein liegt zwischen Ostsee und Nordsee und der maritime Charakter ist vielerorts im nördlichsten Bundesland zu spüren. Daher gibt es viele Gründe, Schleswig-Holstein mit seinen schönen Stränden, Inseln und Hafenstädten zu besuchen:

1. Zu Fuß durchs Meer

Die nordfriesischen Inseln und die einzigartigen Halligen sind umgeben vom Wattenmeer. Das Wattenmeer ist eine der artenreichsten Landschaften der Welt, die 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt wurde. Bei Flut schauen nur die Inseln aus dem Wasser, bei Ebbe erstreckt sich eine weite Schlickwüste bis zum Horizont. Auf Wattwanderungen können Besucher über den Meeresboden laufen und Krebse, Muscheln, Schnecken und Würmer auf dem Meeresboden beobachten.

2. Strand- und Partyurlaub auf Sylt

Sylt ist hip, wunderschön und im Sommer oft ausgebucht. Die Insel liegt in der Nordsee und gehört zu den beliebtesten Inseln der Deutschen. Tagsüber drängen sich die Touristen an den angesagten Stränden der Insel, abends strömen sie in die Clubs und Bars, darunter viele Prominente.

3. Strandkorb, Meer und weißer Sand

Auf der anderen Seite Schleswig-Holsteins erstreckt sich die Ostsee mit ihrem milden Klima und zahlreichen Stränden. Auf der Insel Fehmarn gibt es gleich 20 – darunter weiße Sandstrände zum Entspannen und Steilküste für Abenteurer. Mit etwa 2.200 Sonnenstunden im Jahr gehört die Insel zu den sonnenreichsten Regionen Deutschlands.

4. Kulturhauptstadt des Nordens

Das maritime Flair Schleswig-Holsteins prägt auch die Hansestadt Lübeck mit ihrer wasserumflossenen Altstadt. Mit rund 1.800 denkmalgeschützten Gebäuden und historischen Gassen zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besonders sehenswert ist das Holstentor, das Wahrzeichen der Stadt. Das spätgotische Gebäude stammt aus dem 15. Jahrhundert und gehört zu den Überresten der Lübecker Stadtbefestigung.

5. Schiff ahoi im Land zwischen den Meeren!

Die Landeshauptstadt Kiel an der Ostsee rückt einmal im Jahr in den touristischen Fokus, wenn das internationale Segelereignis „Kieler Woche“ stattfindet. Rund drei Millionen Gäste beobachten das Spektakel. Es werden Wettbewerbe ausgetragen und Konzerte geboten. Höhepunkt des Festivals ist die „Windjammerparade“, bei der rund 100 Traditionssegler ihre Anker lichten.

6. Anglerglück

Auch im Landesinneren von Schleswig-Holstein spielt Wasser eine große Rolle. Die Holsteinische Schweiz umfasst über 200 Seen, umgeben von Hügeln und Laubwäldern. Gletscher formten einst die abwechslungsreiche Landschaft, in der seltene Tierarten wie der Seeadler beheimatet sind. In dem sauerstoffreichen Wasser tummeln sich viele Fische: ein Paradies für Angler.

7. Ruhe und Erholung an der Schlei

Was wie ein Fluss aussieht, ist eigentlich ein Meeresarm, der sich rund 43 Kilometer ins Landesinnere seinen Weg gebahnt hat. Der Ostseefjord Schlei bietet Erholung pur für Ruhesuchende und lädt zum Wandern, Rad und Boot fahren ein. Die Schlei entstand während der Eiszeit vor 115.000 Jahren und gilt als eine der schönsten Landschaften Deutschlands.

An der Schlei in Schleswig-Holstein
An der Schlei in Schleswig-Holstein© panthermedia.net / carl

8. Zeitreise zu den Wikingern

Hier wurde gehandelt und getauscht: Am westlichen Ende der Schlei liegt Haithabu – vom 9. bis 11. Jahrhundert eine blühende Handelsmetropole der Wikinger und eine der ersten Städte Nordeuropas. Hier lebten bis zu 2.000 Menschen verschiedener Kulturen: Sachsen, Friesen, Slawen und Skandinavier. Heute versetzt das Wikinger Museum Haithabu die Besucher in vergangene Zeiten.

9. Wilder Westen in Bad Segeberg

In Bad Segeberg führt die Zeitreise nicht zu den Wikingern, sondern in den Wilden Westen. Seit 1952 werden hier jährlich die Abenteuer von Karl Mays Helden auf der Freilichtbühne „Kalkbergarena“ aufgeführt. Knapp 330.000 Zuschauer besuchten 2014 die Karl-May-Spiele.

10. Nordisch herb

Die Bewohner von Flensburg gelten als wortkarg und verschlossen. Kein Wunder, wer hier lebt, der hat mit einem rauen Klima zu kämpfen. Das macht trockene Kehlen und Lust auf ein herbes Bier. In Flensburg wird das berühmte „Flens“ gebraut, eines der herbsten Pilsener Deutschlands. Sein Markenzeichen ist das Ploppen beim Öffnen der Bierflasche. Der Flensburger würde dazu sagen: „Das flenst!“

Olli
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Olli

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