Berlin - Brandenburger Tor

Berlin ist eine Reise wert

Geschichte und Gegenwart hautnah erleben

Die Geschichte der deutschen Hauptstadt reicht mehr als 700 Jahre zurück. In dieser Zeit erlebte Berlin Glanz, Zerstörung und Teilung, um sich dann wie Phönix aus der Asche zu dem emporzuschwingen, was es heute ist. Eine faszinierende Metropole, die in Deutschland vergeblich nach Ihresgleichen sucht.

Berlin ist das politische Zentrum von Deutschland; hier residiert der Bundespräsident, und auch der Bundestag hat im ehemaligen Reichstagsgebäude eine überaus repräsentative Heimstatt gefunden. Die Spreemetropole ist aber auch ohne Konkurrenz in puncto Kultur und Kunst. Die Berliner Museumslandschaft ist derart vielseitig, dass es allein Tage dauert, um sich über die zahlreichen Ausstellungen und Sammlungen einen ersten Überblick zu verschaffen. Ebenso verhält es sich mit der Musikszene der Hauptstadt. Von den Berliner Philharmonikern über Musical-Theater bis hin zu der lebhaften Kneipenszenen mit Livemusik in allen Variationen bietet die Stadt für jeden Geschmack die passende Unterhaltung.

Und dann die Sehenswürdigkeiten von Berlin. Allen voran die von Spreekanal und Kupfergraben umflossene Museumsinsel, auf der sich ein großartiges Museum neben das andere reiht. So zählen das Neue Museum, das Bode-Museum und das Pergamonmuseum zu Sammlungen von internationalem Rang und Ansehen. Das größte und auch das berühmteste Museum auf der Insel ist das Pergamonmuseum. Dessen Glanzstücke setzen sich aus dem Pergamonaltar, dem Markttor von Milet und dem Ischtar-Tor aus Babylon zusammen.

Berlin - Reichstagsgebäude
Berlin – Reichstagsgebäude© ograhmann

Ein nicht minder bekanntes Highlight von Berlin ist das Reichstagsgebäude, dessen neue Kuppel auf Anhieb zu einem Wahrzeichen der Hauptstadt geworden ist. Der Reichstag teilt das Schicksal der übrigen Stadt; er wurde 1894 eingeweiht, brannte 1933 komplett aus, wurde in den letzten Kriegstagen 1945 zerstört und fungiert seit 1990 als Parlament des wiedervereinigten Deutschlands. Die stärkste Anziehungskraft übt die gläserne Kuppel bei den Besuchern des Reichstags aus. Sie kann über spiralförmige Rampen im wahrsten Sinne des Wortes erwandert werden und erfreut sich eines regen Interesses bei Schaulustigen allen Alters.

Ein weiteres Wahrzeichen der Hauptstadt – und eines der bekanntesten – ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, respektive deren Turmruine. Die im neo-romanischen Stil erbaute Kirche wurde 1943 von Bomben zerstört und steht heute als eindrucksvolles Mahnmal mitten im pulsierenden Herzen der Stadt. Hier beginnt auch der Kurfürstendamm, der einst als Reitweg für die preußischen Kurfürsten angelegt wurde und der heute die Einkaufs- und Flaniermeile Berlins schlechthin ist. Hier stehen unzählige Geschäfte, Theater, Kinos, Cafés und Restaurants einträchtig nebeneinander und laden zum Bummeln und Verweilen ein. Zwar hat der einstige Glanz des Kurfürstendamms durch die massenhaft etablierten Imbissläden, Kaufhäuser und Spielotheken ein wenig gelitten, doch gehört es einfach dazu, zumindest einmal über den Ku-Damm geschlendert zu sein.

Berlin - Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Berlin – Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche© Paulprescott | Dreamstime.com

Wer Berlin ohne das hektische und laute Großstadttreiben kennen lernen möchte, sollte sich eine Bootsfahrt auf der Spree gönnen. Die Sightseeing-Schiffe sind besonders in der Sommerhitze eine wohltuende und beschauliche Alternative zur Stadtrundfahrt mit dem Doppeldeckerbus oder einer Tour zu Fuß. Außerdem entdeckt man vom Fluss aus völlig andere Seiten von Berlin, die ebenfalls ihre Reize haben, und an denen man andernfalls niemals vorbeigekommen wäre.

Wer die „echte“ Berliner Szene hautnah miterleben möchte, sollte nicht versäumen einen Abstecher nach Kreuzberg und zum Prenzlauer Berg einzuplanen.

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